DrMurphy-Tours: Dekadenz in Seoul – Mein Wochenende Wednesday, Nov 29 2006 

Samstag nach der Arbeit hieß es “Let’s go Seoul!”. Die Hauptstadt liegt etwa 2 Stunden mit dem Auto von hier. Wenn kein Wochenendverkehr herrscht. Wir haben 4 Stunden gebraucht, bis wir an meinem neuen Hotel angekommen waren. War aber nicht weiter schlimm, da ich einen Großteil der Zeit die Weltmetropole auf mich einwirken lassen konnte. In Seoul leben 10,2 Millionen Menschen und es gibt etwa 1,7 Millionen Autos. Die meisten Kias und Hyundais. Es begneten uns aber auch diverse Audi S8, Mercedes S550 usw. Korea hat sich nämlich in den letzten 30 Jahren von einem der ärmsten Lämder Asiens an die Spitze zu Japan gesellt. Die Nutznießer wohnen hier in Seoul. Einer davon ist Mr. Ping, der Präsident der Firma, die uns hier vertritt. Aber alles der Reihe nach. Das Hotel, was Mr. Ping gewählt hatte, strotzte nur so von goldenen Blenden und Marmorböden. Mein Zimmer war entsprechend:

Kurz gebadet, Rechner angeschmissen und mal in Deutschland anrufen. Während ich telefoniere lese ich, dass die Internetnutzung hier lockere 20.-€ am Tag kostet. Naja, ich muss die Zimmerrechnung ja nicht zahlen. WLAN ging aber auch. Sogar frei… Naja, die Schlitzis.

Um 18:30 pünktlich in der Lobby gestanden und auf Sandy gewartet. Sandy ist die Assistentin von Mr. Ping und die einzige hier, die wirklich englisch spricht. Sandy kam aber nicht. Stattdessen kam ein kleiner Mann mit leichtem Friseur-Gang und violettenem Hemd. Als ich seine Frage, ob ich ich bin, bejahte, stellte er sich als Mr. Ping vor und kicherte. Ok, Sandy hatte keine Zeit und er wolle mir erstmal die Stadt zeigen. So gingen wir also raus und setzen uns in seinen Wagen:

Man kann das leider auf dem Bild nicht so gut erkennen, aber es handelt sich hierbei um einen BMW 760 LI in der seltenen (9 Stück weltweit) APAC-Edition für Staatsoberhäupter der APEC-Länder. Mr Ping hat ihn aus Neuseeland für 250.000,-€ gekauft. Ja nee is klar.

Also erstma quer durch Seoul. Überall diese fetten skyscraper mit typisch asiatischer Leuchtreklame. Samsung und LG sind allgegenwärtig. Dazwischen alte traditionelle, koreanische Gebäude. Die alten Stadttore. Wir fahren immer höher. Am Haus des Präsidenten vorbei. Auf einem Berg, der zur Stadt etwa ein Höhenverhältnis hat, wie der Herkules zu Kassel, parken wir dann. Dieser Berg im Norden der Stadt trägt das Nobelviertel der Stadt. Mittig obenauf ein italienisches Restaurant im Korea-Stil.
Nachdem ich erstma Fotos von der Sicht gemacht hab, ein Schild bemerkt, wo genau das verboten wurde. Wegen des Präsidenten Hauses. Naja.. egal:


Danach zum Italiener. Nicht hier oben. Unten in der Stadt. Wohl sehr beliebt unter den Reichen. Ob das der Grund war, warum sich der Lexus-Händler gleich nebenan eingenistet hat?
Wie man es von einer 30,-€-Lasagne erwarten kann, war sie sehr lecker. Der Wein auch. Italienischen Cabernet Sauvignon kann ich empfehlen. Gibts auch in günstig. Bestimmt auch bei Rewe.
Nach dem Essen gehen wir raus und setzen uns in den BMW, als gerade vor uns ein Taxi hält. Es steigt ein riesig großer, amerikanischer Schwarzer aus, der einen Auftritt irgendwo zwischen Türsteher und Gangster-Rapper hinlegte. Zur anderen Tür kamen erstmal nur lange Leopardenfell-Stiefel raus. Nach etwas nacktem, schwarzem Oberschenkel dann ein knapper Leoparden Mini. Ein Leoparden-Mantel rundete das Gesamtkonzept ab. Kurz blickte sogar Mr Ping von seinem Boardcomputer auf und sagte nix mehr.
Wie der Gangster unser Auto sieht, hüpft er doch glatt ma hoch und brüllt los. “WUAAAHH! SHIT! I love this CAR! I WANT THIS CAR! How much do you want!”. Mr Ping strahlt. Der Minirock läuft an mir vorbei. Mir fällt ein, dass Mr Ping davon sprach, dass er zwar alles hat, nur keine Frau mehr. Die Flasche Wein löste also folgenden Satz bei mir aus: “Maybe he will accept your wife as payment”. Fragt mich nicht mehr warum. Mr Ping strahlte auf jedenfall immernoch. Gott sei Dank. Der Gangster guckt seinen Leoparden an, schaut mich an und sagt “OK!”

Husch, war der Leopard auch schon richtung Eingang des Restaurants verschwunden. Der Gangster hinterher. Auf meine Anmerkung, dass dieser arme Kerl wohl heute keinen Sex mehr bekommt, landete Mr Ping letztlich völlig vor lachen im Fußraum. Nach 2 Minuten hatte er sich dann langsam ausgelacht und wir wurden durch ein Klopfen an der Scheibe erschreckt. Der Leopard stand da und fragte mit tot ernster Miene nach einer Probefahrt. Mein erster Gedanke war, dass es wohl doch ne Nutte ist und der Gangster sie jetzt weiter vermieten will. Ich weiß nicht, was meine Augen sprachen, aber sie lachte los und meinte, der Italiener hätte soeben zugemacht und bat darum, dass wir sie doch zum nächsten Restaurant ein Stück die Straße runter fahren könnten.
Richard und Petra waren dann auch echte Spaßvögel. Beide waren bei der Army und er wohl auch mal in Oldenburg stationiert. Kannte sogar Kassel. Nachdem sie dann mit Mr Ping, welcher sich als Gilbert vorgestellt hatte, Nummern ausgetauscht hatten, verließen sie uns auch schon wieder. Eigentlich wollten sie uns noch zum Essen einladen, aber wir hatten ja schon.
Die nächsten 10 Minuten sprachen wir wenig, lachten nur hin und wieder abwechselnd und fuhren so durch die Stadt.

Um 22 Uhr dann mit Sandy in einem Cafe getroffen. Von dort an den Fluss und in einem Schiff noch ein, Coktails mit ihr getrunken. Gegen Mitternacht rief Sandys 7jährige Tochter an und sagte, ihr sei langweilig. Auf Sandys Frage, was die Oma denn mache, die ja aufpassen solle, erfuhr sie, dass diese wohl schon schlief.

Bis morgens um 5 dann noch mit dem Vatter geskypt.

Am nächsten Tag mal nach nem neuen Posten umgeschaut. Ich will auch nen 760LI. Wir wurden dann auch bald fündig. Hier mein neues Büro:


Der Kaiserpalast von Korea

Also gleich in die neue Uniform:

Abschließend noch im riesigen Elektronik-Einkaufs-Mekka gebummelt. Ne Webcam mitgenommen.

Danke Mr Ping und Danke Sandy für dieses coole WE!

Ich mach mich jetzt wieder nach Chungju:

(Die richtigen Namen von Mr. Ping und Sandy sind mir durchaus bekannt)

Die Muedigkeit Wednesday, Nov 29 2006 

Hier in Korea gibt es ja zum Glueck sehr viele Internet-Terminals. Sonst waere ich hier wahrscheinlich am verkuemmern. Momentan besteht der Hauptteil meiner Arbeit aus Warten. Mein Rueckflug verzoegert sich schon um 2 Tage.

Gestern Abend hab ich noch einige Bilder fuer meinen naechsten Bericht von dieser Reise vorbereitet, bin aber vor lauter Muedigkeit nicht mehr zum schreiben gekommen. Rumhangen ist verdammt anstrengend. Bald ist schon wieder Mittagspause. Da gibts wieder lecker irgendwas mit Chili. So langsam komme ich auch mit den Staebchen klar. So einigermassen.

ICh werd also erstmal weiter meine Zeit mit sinnlosem Surfen verbringen. 

PS:wo bekomm ich ein guenstiges SE P990i her?

PPS: ich hasse koreanische Tastaturen 얌 랭

DrMurphy-Tours: Korea: Heute war ich essen. Acid Style Tuesday, Nov 21 2006 

Ja, das mach ich jeden Tag. Aber nicht immer ist es so, dass man einfach mal davon erzählen muss. Korea liegt wohl scheinbar nicht weit von thailand weg, zumindest nicht kulinarisch. Ich ess ja gerne scharf, aber so langsam löst sich mein Magen auf. Zuhause mal ne Milchdiät machen.
Manche von euch wissen vielleicht, dass ich nicht gerade ein Freund von Seafood und Pilzen bin. Ohne das gibt es hier allerdings nicht viel zu essen. Tintenfisch ist eigentlch überall dran. Was ess ich jetzt eigentlich nur?

Mein nächstes Problem ist hier die Sitzhaltung. Meine Beine sind aber mittlerweile wieder durchblutet.

Und hier ein paar Eindrücke vom Essen:

Zum reinzoomen einfach aufs Bild klicken.

Mehr Bilder von hier gibts in der Galerie

ARgs, war das knapp Tuesday, Nov 21 2006 

Wenn man so unterwegs ist, kommt man manchmal auf echt kluge Ideen. Meine war, Fedora von der mitgebrachten DVD über meine vorhandenes Suse zu installieren. Jor soweit ja simpel. DVD rein, gebootet, ausgewählt, gestartet. Linux-partiotion formatiert, mit der installation gestartet. DVD kaputt!! Leider war mein Grub jetzt auch schon weg…

Alles halb so schlimm denk ich mir, packste deinen Zweit-Laptop aus und suchst ma im ‘Netz nach lösungen. Netz-Installation klang gut. Ich rescue von der DVD gestartet, Server und Pfad angegeben und dann? Will er wieder von DVD installieren. Donner und Doria! Also wiedrr im netz gesucht. “Von Startdiskette booten…” ich hab kein Diskettenlaufwerk an meinem Thinkpad (ma bestellen)! “von der Windows CD booten…” Liegt in Kassel. “grub-install …” ja hier is alles formatiert. Wie war da gleich der Pfad zu Grub? /dev/nul ?

Heute morgen um 5 dann von der DVD gebootet, dann entfernt, und knappe netzwerk-installation durchgeführt. Grub neu geschrieben und endlich wieder da!!!!!!!!!11111einseinsnull

DrMurphy-Tours: .. und die Handys sprechen hier. Sunday, Nov 19 2006 

So, es ist mal wieder so weit. Nach einem kurzem Aufenthalt in der Heimat bin ich wieder unterwegs. Von Frankfurt aus gings mit der Aeroflot nach Moskau und von dort weiter nach Seoul.

Über den Flug gibt es nicht viel zu erzählen. Die Russen scheinen zwar mit Vorliebe vergoldete Handys zu kaufen, aber nur sehr ungern Duschgel. Die meisten um mich herum stanken nach sehr altem Schweiß. Irgendwie waren außer mir auch glaube nur Russen an Board. Wer fliegt auch schon mit der Aeroflot… Ein bisschen lustiger wurde es in der zweiten Maschine. Hierbei handelte es sich nämlich um eine Ilyushin IL-96. Sowas wie eine russische 777. Allerdings noch voll sowjet-like ohne großen Komfort. Es gibt keine Leselampen, keine Monitore, und sowieso sind die Knöpfe eher rar. Also geschlafen. Beim Sonnenaufgang dann den Blick auf die Wüste Gobi genossen.


Wüste Gobi

In Korea angekommen erstmal eine bittere Feststellung gemacht. “Netzsuche…” Die haben hier kein GSM. Im Land der Handys gibts kein GSM!!! Also Miethandy organisiert. Da kann man dann auch nicht die eigene SIM-Karte reinmachen. Ich hab jetzt also ne koreanische Nummer. Gibts auf Anfrage.
Aber eines ist wirklich geil an diesem Telefon: Es liest einem die Zahlen vor, die man wählt. Auf koreanisch versteht sich.


Wer Zeit hat, klick auf das Bild und schaut sich das Video mit Quicktime an. Ich konnte es hier leider nicht testen.

So, nun sitz ich in Chungju das liegt ungefähr hier und sieht so aus:

Edeka denkt an mich Monday, Nov 13 2006 

und macht Werbung füt mich:

Ziehen?! Saturday, Nov 11 2006 

Woran denn?

Eskalation im Libanon: Israelischer Scheinangriff auf Franzosen endet beinahe mit Blutbad – Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten Thursday, Nov 9 2006 

Eskalation im Libanon: Israelischer Scheinangriff auf Franzosen endet beinahe mit Blutbad – Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Wenn Ihr mich fragt, ich würde langsam mal anfangen zurückzufeuern. Diese antihumanoide Haltung ist einfach nicht tragbar. Isreal gehört eigentlich vor den Sicherheitsrat geladen. In Südamerika hat man mir vorgeworfen, wir Deutschen hätten damals unseren Job nicht beendet. Ich will nicht sagen, dass die Juden vom Krieg profitiert haben, aber sie genießen seitdem eine quasi Immunität, die sich so nicht mehr tragen lässt. Und jetzt verklagt mich.

NACHTRAG:

Und wenn jetzt jemand “ANTISEMIT!” brüllt, der sollte sich vielleicht mal fragen, ob die Juden nicht selbst den Antisemitismus  schüren, um ihn immer wieder als Vorwand zu nehmen, ihre Immunität ebenfalls aufrecht zu erhalten. Das ist ja quasi so, als wenn ein Mönch sich beschwert, dass er keinen Sex hat, oder man seinen Kummer über das Übergewicht mit Schokolade bekämpft. Ich kann mir nicht Scheisse auf die Nudel schmieren und mich dann aufregen, dass sie niemand mehr in den Mund nimmt.

Scheisse, regt mich das auf!

DrMurphy-Tours: “…und dann standen wir nachts irgendwo im Balkan” Wednesday, Nov 8 2006 

Nach ein paar Tagen war meine Arbeit hier fürs erste beendet. Die nächste Haltestelle für mich war in Kostinbrod bei Sofia beim gleichen Kunden. Das beudeutet 350km auf bulgarischen Landstraßen. Wer schon mal hier in der Gegend war, der kennt ja die Straßen hier. Geplant waren 4 Stunden, aber es sollte alles anders kommen.


Mit mir reiste Touran, englisch sprechender Franzose, Techniker für PET-Flaschen-Aufblase-Maschinen. Gegen 19Uhr setzten wir uns in den Octavia Kombi von Krystev – oder wie er hieß. Krystevs Freundin war auch mit. Er arbeitet in Kostinbrod. Krystev liebt seinen Octavia. Wir durften unsre jacken nicht auf die Kofferraumabdeckung legen, weil die ja sicher Beulen davon bekommt. Somit war leider auch meine Kamera im Kofferraum. Krystev stieg erst ins Auto ein, nachdem er überprüft hatte, dass seine Felgen sauber sind und die Scheibenwischer gereinigt hatte. Endlich sitzend wurde erstmal das Radio-Display aus der Samtschatulle genommen, eingesetz und sauber gewischt. Seine Brille lag sauber zentriert auf dem Amaturenbrett und wurde als letztes eingerichtet. Ich kam mir vor wie vor einem Flug und der Pilot müsse erst alle Bordsysteme überprüfen. Dann fuhren wir los.

In Deutschland hatte es schon den Tag vorher angefangen zu schneien. Hier lag an diesem Tag auch schon ein dünner, weißer Schleier auf der wohl herrlichen Landschaft, von der wir trotz Vollmondes nichts sahen, da uns ein permanenter Schneefall die Sicht versperrte.

In der Gegend um Targovishte ist es nur leicht hügelig. Doch Bulgarien wird von einer Bergkette des Balkan durchquert und Sofia liegt auf der anderen Seite. Mit verlaufender Fahrt wurde aus dem leichten Schleier eine geschlossene Schneedecke mit zunehmender Stärke. Krystev wollte uns außerdem zeigen, dass er die Strecke auch in 4 Stunden schafft und dass sein Octavia durchaus in der Lage ist, eine Schlange Ladas zu überholen. Auch in Kurven. Und Schnee stört da auch nicht.

Hin und wieder war Stau, weil wohl hier die meisten mit Sommerreifen unterwegs sind, vor allem die LKWs. Diese Staus waren aber eigentlich immer im Gegenverkehr oder so kurz, dass wir gut links dran vorbei kamen. Doch mit der Zeit häuften sich die stehenden Autos und der Schnee war immer festgefahrener. Immer häufiger war es einspurig, weil nicht nur rechts ein Auto am Rand stand, sondern auch links an dieser Stelle jemand mit durchdrehenden Rädern probierte, den Berg hinauf zu fahren. Wir alle kennen so Wetter. Aber in Bulgarien fährt auch der Winterdienst mit Sommerreifen. Gegen 23 Uhr standen wir dann irgendwo im Balkan. Der Octavia wollte nun auch lieber seitwärts fahren statt in der Ausrichtung seiner Räder zu folgen. Vor uns stand alles, hinter uns auch. Wir standen bergab. Links neben uns versuchte sich der Gegenverkehr. Da wurden Ladas und Fiats den Berg hochgeschoben. Golfs kämpften sich den Berg hoch bei denen der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Hinter- und Vorderachse kaum größer hätte sein können. Da es nicht alle gleichschnell schafften, brauchte man bald shcon mehr als eine Spur. So versuchten sie es nun dreispurig von oben und dreispurig von unten. Zur Erinnerung: die Straßehatte insgesamt nur zwei Spuren. Das Ziel der Bergierde war der Grasstreifen auf der linken Seite. Unsere Seiten wies noch kleine Lücken auf, in denen man immer mal wieder auf die Wiese kam, wo das Auto wieder Grip hatte.
Wie also alles versucht, mit Mühe den Rand zu erreichen oder überhaupt irgendwie vorsichtig vorwärts zu kommen, rauscht auf einmal von oben ein Mercedes ML mit holländischem Kennzeichen in der Mitte Straße an und vorbei. Ich hatte den Coffee-Shop hinter uns wohl übersehen, weil weit konnte er ja nicht weg sein.

Touran und mir war mittlerweile eigentlich klar, dass wir wohl hier nächtigen werden. Nur Krystev wollte seinen Octavia hier irgendwie wegbekommen. Er konnte es nicht lassen und startete den Motor nach etwa einer halben Stunde Pause wieder. Und weiter gings. Er tastete sich vorsichtig an den stehenden Autos vorbei und ließ den Wagen immer wieder nach rechts auf die Wiese rutschen, wo er bremsen konnte, bevor er zum nächsten “Sprung” ansetzte. Die Straße war endgültig eine perfekte Eisfläche. Im Tal angekommen wandelte sich das Eis zu Schnee und der Schnee zu Matsch. Nach 3km war der Spuk vorbei. Dann sahen wir auch den Winterdienst. Am Ende des Staus im Gegenverkehr.

Um 1:00 waren wir dann in Sofia. Schade eigentlich, dass ich um 9:00 wieder arbeiten musste. War ja schließlich Wochenende.

Sofia

Sofia am nächsten Morgen. Man beachte die vergoldete Kirche. Im Zentrum der Stadt steht noch eine riesige Moschee neben einer ebenfalls beachtlichen Synagoge.

Jetzt sind schon mittlerweile wieder einige Tage vergangen und ich sitze wieder im Hotel in Targovishte. Hier gibt es zwar kein Casino und kein Schwimmbad im Hotel, aber dafür DSL statt nur nen 33k-Modem Zugang.

Ich geh jetzt nen Vodka trinken. Morgen geht mein Flieger nach Deutschland, allerdings von Sofia. Somit fahr ich die Strecke morgen zum vierten Male. Warum wollte ich eigentlich Vodka trinken? Ach ja….

US-Demokraten holen Repräsentantenhaus zurück | tagesschau.de Wednesday, Nov 8 2006 

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So I would say: Hey, we’re friends again now!

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